Ergebnisse des 1. Themenabends vom 22.03.18

Unser Bürgerabend vom 22. März hat schon erste Themen hervorgebracht, denen wir uns als Orts-SPD direkt annhemen können, die wir aber auch mehr und intensiver dikutieren müssen.

1. Altersgerechtes Wohnen und Leben

Wir werden in Nordhastedt den Bebauungsplan untersuchen, so dass mögliche Flächen für ein Seniorenheim und altersgerechte Wohnungen gefunden werden. Außerdem werden wir mit dem Betreiber des Pflegeheims aus Albersdorf Kontakt aufnehmen, um mehr darüber zu erfahren, wie das Projekt eines Heims in Nordhastedt realisiert werden kann. Wir werden uns aber auch über den Bedarf informieren müssen.

Die ärztliche Versorung in Nordhastedt soll weiterhin gewährleistet bleiben. Wir setzen uns dafür ein, stets einen Allgemeinmediziener vor Ort zu haben. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir in Betracht ziehen können: hier könnte eine Gemeinschaftspaxis entstehen nach dem Vorbild Neuenkirchens oder wir rufen ein Ärztezentrum ins Leben. Diesen Möglichkeiten werden wir schon jetzt nachgehen.

Eine Apotheke können wir im Ort nicht bieten, doch gibt es andere Möglichkeiten, an Medikamente zu gelangen, die wir hier auf unserer Hompage allen Mitbürger*innen zugänglich machen.

 

2. Beförderung in, um und rund um Nordhastedt

Die Forderung nach einem Bürgerbus wurde gestellt. So ein Projekt ist für Nordhastedt aber nicht realisierbar, da die Kosten zu hoch wären und es keinen Nutzen oder eine Erleichterung für die Bürger*innen gäbe. Eine Fahrt würde im Schnitt 2€ kosten – und die Zeiten wären wie beim regulären Busverkehr vorgegeben.

Als erste Maßnahme für den Wunsch nach besserer Mobilität in Nordhastedt, haben wir auf unserer Seite die Zeiten für den Bus-und Bahnverkehr, sowie die Kosten angegeben; auch über Taxiunternehmen informieren wir dort. Außerdem finden Sie Verlinkungen auf die entsprechenden Seiten der Verkehrsbetriebe. In der Schulzeit sind die Bus-und Zugfahrzeiten gut aufeinander abgestimmt.

Da wir wissen, dass mit diesen Maßnahmen nicht allen Nordhastedter Bürger*innen geholfen ist, wollen wir ein neues Projekt ins Leben rufen: eine Mitfahrzentrale von Nordhastedtern für Nordhastedter*innen. Ob dieses Projekt für uns realisierbar ist, und wie eine Umsetzung aussehen könnte, werden wir noch ermitteln müssen. Wir aber wünschen uns einen offenen Dialog nach dem Mott:

Vernetzen-Reden-Helfen

Unser Vorbild hierbei ist die Gemeinde Schafstedt, die eine Telefonnummer für Fahrnotfälle hat. Wir werden uns also mit dem Bürgermeister in Verbindung setzen und herausfinden, wie wir deren Modell auf uns zuschneidern können.

 

3. Kindergerechtes Nordhastedt

Wir fragen uns: Was erwartet die Bevölkerung von einem familienfreundlichen Nordhastedt?

Dabei haben wir uns erst einmal über den Wandel in der Gesellschaft informiert. Anders als früher, ist es nicht selbstverständlich, das ein Elternteil zu Hause bleibt und die Kinder versorgt – heute gibt es viele Eltern, die beide arbeiten wollen oder müssen und alleinerziehende Eltern. Dies zeigt sich im Nutzungsverhalten des Kindergartens: Früher war 1 Kind ein Jahr ca im Kindergarten. Heute besetzt 1 Kind einen Platz bis zu fünf Jahre.

Die Kinder werden immer früher in den Kindergarten gebracht, damit steigt natürlich auch die Herausforderung für die Erzieher: ein 2 Jahre altes Kind benötigt mehr Aufsicht als ein 5 Jahre altes.

Wir von der SPD fordern für jedes Kind einen Kindergartenplatz und zwar dann, wenn die Eltern diesen Platz auch brauchen.

Das heißt aber auch, dass die Gelder an die Kindergärten direkt herangetragen werden müssen – nur über die Verteilung von Fördergeldern können Kindergärten nicht überleben. Dazu muss man auch wissen, dass wenn in den Kommunen die Gelder nicht vorhanden sind, man Fördergelder auch nicht beantragen kann.

Unser Kindergarten im Ort ist gut vernetzt und hat guten Kontakt zu anderen Einrichtungen.

Doch wollen wir in Zukunft den Kindergarten und auch die Grundschule gut und vor allem kostenfrei für Eltern haben wollen, müssen wir dem Kreis, das Land und den Bund die Augen für die Probleme vor Ort öffnen. Denn es geht nicht nur um Zahlen auf einem Blatt Papier, sondern um die Zukunft unserer Kinder.

 

4. Dithmarschens Grünes Herz

Dies ist der Slogan für Nordhastedt, aufgrund der vielen grünen Flächen. Doch verliert die Gemeinde die Übersicht und die Kontrolle über all´die schönen Ecken unseres Ortes. Wir wollen dem entgegentreten und die in Nordhastedt vorhandenen Flächen gut nutzen.

Dabei geht es uns um diese drei Grupen:

  • Spielflächen für Kinder
  • Platz für Hunde
  • Anbauflächen für Obst-und Gemüse

Zuerst müssen wir uns informieren: Wo ist was? Und was gibt es in Nordhastedt schon? Das heißt wir werden einen Plan erstellen, um eine Übersicht zu haben.

Im nächsten Schritt planen wir den Grünflächen eine Funktion zu geben: ob als Spielplatz für Kinder, oder als Ort, wo wir Gemüse und Obst anbauen können.

Den Hundeplatz planen wir schon jetzt am Mühlenteich anzulegen.

Gerade wegen Hunden und deren Hinterlassenschaften gibt es im Ort oft Meiungsverschiedenheiten und Probleme. Wir wollen mit dem Hundeplatz einen Ort für alle Hundebesitzer schaffen, an dem Veranstaltungen stattfinden können, und die Kommunikation zwischen den Bürger*innen verberssert werden kann. So stellen wir uns Aufklärungs“partys“ vor, in denen über das Entsorgen von Kot informiert wird.

Die Hundesteuer kann nicht gesenkt werden. Da wir eine Bedarfsgemeinde sind, müssen wir diese Steuer auf den höchsten Satz einfordern. Aber wir können das Leben hier mit Hund verberssern.

Die Idee des „Essbaren Ortes“, also der Anbau von Obst und Gemüse stellen wir uns als ein Netzwerk vom Dorfverschönerungsverein-Kindergarten-Schule-Kirche und den Parteien vor. Es sollte Patenschaften für die Pflanzen geben, die aber hauptsächlich von Kindern bearbeitet werden sollen. Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an Julia.

 

Wir möchten unsere Gemeinde besser vernetzen und unseren Teil dazu beitragen, deswegen gibt es jetzt eine Information über Nordhastedt – Seite, auf der wir nunja, Informationen über Nordhastedt anbieten.

Wir freuen uns über Feedback und Kommentare zu unseren Ideen und Vorhaben.

Hoffentlich können wir unsere schöne Gemeinde zusammen noch schöner machen!